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Kraftvoll. Vital. Entspannt.

So wirkt Hatha Yoga auf der physischen, emotionalen und mentalen Ebene:

Die Praxis des Hatha Yoga ruft eine Reihe von wissenschaftlich nachweisbaren physiologischen und psychologischen Effekten hervor. Einer der wichtigsten ist die Aktivierung des Vagusnervs, des Gegenspielers der Stressreaktion des Nervensystems.

Da der Vagusnerv des vegetativen Nervensystems den ganzen Organismus steuert, wird durch seine Aktivierung die Stressreaktion im Körper gedämpft, während die Stresstoleranz sich erhöht und das Immunsystem aktiv wird – das ganze System erfährt so eine tiefe Regeneration.

Studien des psychosomatischen Instituts der Universität Köln ergaben eine signifikante Verlangsamung des Pulsschlags und die Stresshormone Cortisol und Prolaktin wurden deutlich verringert. Zudem zeigt das Hirnstrombild EEG eine Zunahme der Alpha-Aktivität, was auf entspannte Aufmerksamkeit hindeutet.

Ebenso bemerkenswert sind die erforschten Wirkungen auf der psychischen Ebene. So zeigt sich laut Freiburger Persönlichkeitsinventar bei Yoga Praktizierenden nach einem Übungsablauf eine auffallende Hochstimmung. Eine offene, wache und entspannte Präsenz. Eine klare Reaktionswahl und eine positivere Selbstwahrnehmung.

Dass all dies ebenso auf das Mental einwirkt, ist nur natürlich, denn ein entspanntes Gehirn führt zu mentaler Klarheit und einer entspannten Konzentration, die sich durch bewusstes Handeln im Alltag ausdrückt.